Attraktives Wohnen für Jung und Alt

Podiumsdiskussion zu neuen Wohnformen


Die Anforderungen an das Wohnen für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen haben sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels verändert. „Das im Januar in Kraft getretene Landeswohnraumförderungsgesetz biete die notwendige Grundlage für die finanzielle Förderung von bedarfsgerechtem Wohnraum mit barrierefreier beziehungsweise barrierearmer baulicher Ausstattung“, sagte Finanzminister Dr. Carsten Kühl anlässlich einer von der Initiative Region Mittelrhein und der ISB initiierten Podiumsdiskussion bei dem regionalen Sender TV Mittelrhein in Urbar. „Wir unterstützen mit ISB-Darlehen sowohl die Anpassung der Wohnungsbestände an die Bedürfnisse älterer und behinderter Menschen als auch die Schaffung barrierefreien Wohnraums“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. Verstärkt nachgefragt seien neue Wohnformen wie ambulant betreute Wohngruppen und Wohngemeinschaften. Manfred Graulich, Vorsitzender der Initiative Region Mittelrhein, erklärte: „Wir wollen den Wirtschaftsstandort Mittelrhein fördern, die hohe Lebensqualität des ländlichen Raumes durch das Angebot von preiswerten attraktiven Wohnformen erhalten und Zuzügler werben.“ Weiterhin nahmen an der Gesprächsrunde Brigitte Schmickler, Projektleiterin einer Wohngruppe für ältere Menschen mit Pflegebedarf in Remagen-Kripp, sowie die Leiterin des Arbeitskreises „Zukunft – regionale Entwicklung“ der Initiative Region Mittelrhein, Ingrid Jonas, an der Podiumsdiskussion teil. |